160 Seiten
9,99€
Erscheinungstermin: 25. Februar 2026
ISBN: 978-3-8094-5349-9
Verlagsbeschreibung/ Worum geht's?
Schöner annotieren
In diesem Lesetagebuch können nicht nur die eigenen Gedanken, Buchkritiken und Annotationen zu 100 Bücher genau notiert werden, es bietet darüber hinaus genügend Platz für Wunschlisten, SuB-Übersicht, Neuerscheinungskalender, eigene Bestseller-Listen und Buchpreise, die man selber vergeben würde, anregende Challenges und vieles mehr. Ein inspirierendes und luftig-leicht gestaltetes Book Journal, in dem die persönlichen Lieblingslektüren den gebührenden Platz finden. Und wer das Eintragebuch personalisieren möchte, kann die Cover der Buch-Favoriten einkleben oder zeichnen und findet in der kleinen Pikto-Thek viele Motive zum Nachzeichnen und individuellen Dekorieren.
Meine Meinung
Ich liebe Bücher. Und ich liebe es inzwischen fast genauso sehr, meine Gedanken zu ihnen festzuhalten.
Bei mir endet ein Buch schließlich nicht unbedingt mit dem Zuklappen der letzten Seite. Da wird noch über Charaktere nachgedacht, sich über Plottwists aufgeregt, über das Knistern zwischen zwei Figuren geschwärmt oder sich gefragt, warum zum Teufel eine bestimmte Entscheidung getroffen wurde. Und wenn mich ein Buch richtig erwischt hat, möchte ich mich später auch noch daran erinnern können.
Deshalb war mein Interesse am Book Journal von Julia Myotte ziemlich schnell geweckt.
Ein Journal, in dem ich meine gelesenen Bücher sammeln und gleichzeitig ein bisschen kreativ werden kann? Das klang nach etwas, das ziemlich gut zu mir passen könnte.
Und nach dem ersten Durchblättern war für mich auch ziemlich schnell klar: Dieses Journal ist nicht dafür gedacht, meine ausführlichen Rezensionen zu ersetzen. Und genau das finde ich inzwischen ziemlich gut.
Kleine Buchmomente statt kompletter Rezensionen
Für jedes der insgesamt 100 Bücher gibt es eine eigene Seite mit verschiedenen Angaben und Feldern – unter anderem für Titel, Autor, Genre, Lesezeitraum, Bewertung, Lieblingszitat, persönliche Eindrücke und sogar den Spice-Faktor.
Gerade diese kleinen Details gefallen mir.
Denn dadurch geht es nicht ausschließlich um die Frage: Wie viele Sterne bekommt das Buch?
Sondern auch darum, was mir von der Geschichte im Kopf und im Herzen hängen geblieben ist.
Der Platz für die eigene Meinung ist allerdings wirklich begrenzt. Für meine normalen Rezensionen wäre das definitiv zu wenig. Wenn ich über ein Buch schreibe, möchte ich schließlich auch über Atmosphäre, Charaktere, Plot, Schreibstil und – je nach Geschichte – über Knistern, Spice oder meine kleinen persönlichen Aufreger sprechen.
Das passt hier schlicht nicht auf ein paar Zeilen.
Aber inzwischen sehe ich genau darin die Stärke des Journals.
Ich muss dort keine vollständige Rezension schreiben.
Ein paar persönliche Sätze, ein Lieblingszitat, meine Bewertung und vielleicht ein paar Stichworte reichen, um später beim Durchblättern sofort wieder zu wissen: Ach ja – genau so hat sich dieses Buch für mich angefühlt.
Ich wollte euch nicht nur eine leere Beispielseite zeigen, sondern einmal sehen lassen, wie unterschiedlich meine Einträge am Ende aussehen können. Deshalb durften gleich zwei Bücher ins Journal einziehen: Fury Bound und Played by the Piper. Ein 4-Sterne-Buch, bei dem ich durchaus etwas zu kritisieren hatte, und ein Buch, das mich dafür ziemlich restlos begeistert hat.Und dann gibt es jede Menge Buchspielereien
Was mir beim Durchsehen besonders viel Spaß gemacht hat, sind die zusätzlichen Seiten.
Das Journal ist nämlich nicht einfach nur eine Sammlung von 100 Buchsteckbriefen. Es gibt auch Lesetracker, Wunschlisten, Challenges, Bingo, verschiedene Bücherlisten und kleine Aufgaben.
Zum Beispiel Seiten rund um Bücher, die man auf eine einsame Insel mitnehmen würde oder die man aus einem brennenden Haus retten möchte.
Und dann gibt es tatsächlich einen „Friedhof der Enttäuschungen“.
Ich musste darüber ehrlich gesagt ziemlich grinsen.
Denn so sehr wir unsere Lieblingsbücher lieben – manchmal gibt es eben auch die Geschichten, bei denen man am Ende einfach nur denkt: Tja. Das war wohl nichts.
Solche kleinen, nicht ganz so ernsten Seiten machen das Journal für mich sympathisch und sorgen dafür, dass es nicht nur nach „Buch eintragen, Sterne vergeben, nächstes Buch“ funktioniert.
Das Journal ist nämlich nicht einfach nur eine Sammlung von 100 Buchsteckbriefen. Es gibt auch Lesetracker, Wunschlisten, Challenges, Bingo, verschiedene Bücherlisten und kleine Aufgaben.
Zum Beispiel Seiten rund um Bücher, die man auf eine einsame Insel mitnehmen würde oder die man aus einem brennenden Haus retten möchte.
Und dann gibt es tatsächlich einen „Friedhof der Enttäuschungen“.
Ich musste darüber ehrlich gesagt ziemlich grinsen.
Denn so sehr wir unsere Lieblingsbücher lieben – manchmal gibt es eben auch die Geschichten, bei denen man am Ende einfach nur denkt: Tja. Das war wohl nichts.
Solche kleinen, nicht ganz so ernsten Seiten machen das Journal für mich sympathisch und sorgen dafür, dass es nicht nur nach „Buch eintragen, Sterne vergeben, nächstes Buch“ funktioniert.
Schwarz-weiß – und deshalb wunderbar wandelbar
Das Journal ist komplett schwarz-weiß gestaltet.
Auf den ersten Blick könnte man vielleicht denken, dass dadurch etwas Farbe fehlt. Ich persönlich finde genau das aber ziemlich praktisch.
Denn so kann ich selbst entscheiden, wie mein Journal aussehen soll.
Buntstifte, Fineliner, Sticker, Washi Tape oder kleine Zeichnungen – alles ist möglich. Die Seiten geben eine Struktur vor, ohne mir komplett vorzuschreiben, wie mein Journal am Ende aussehen muss.
Und das passt für mich ziemlich gut.
Denn genauso wenig, wie alle meine Bücher gleich aussehen, muss auch mein Book Journal nicht überall gleich gestaltet sein.
Manche Seiten werden wahrscheinlich bunt und verspielt. Andere vielleicht ganz schlicht.
Und genau dadurch wird es mit der Zeit wirklich mein Journal.
100 Bücher – und nicht nur die Highlights
100 Bücher finde ich als Umfang ziemlich schön.
Gerade weil ich nicht nur absolute Highlights lese, möchte ich auch nicht ausschließlich meine Fünf-Sterne-Bücher festhalten.
Auch die Geschichte, die vielleicht „nur“ drei Sterne bekommen hat, gehört zu meinem Lesejahr.
Auch das Hörbuch, das mich vor allem wegen der Sprecher begeistert hat.
Auch das Buch, bei dem ich irgendwann gemerkt habe: Hm, so richtig meins war das diesmal nicht.
Denn genau diese Mischung macht am Ende meine persönliche Lesegeschichte aus.
Und ich glaube, dass es richtig schön sein wird, irgendwann durch die gefüllten Seiten zu blättern und dabei auf Bücher zu stoßen, an die ich mich vielleicht schon gar nicht mehr so detailliert erinnert hätte.
100 Bücher finde ich als Umfang ziemlich schön.
Gerade weil ich nicht nur absolute Highlights lese, möchte ich auch nicht ausschließlich meine Fünf-Sterne-Bücher festhalten.
Auch die Geschichte, die vielleicht „nur“ drei Sterne bekommen hat, gehört zu meinem Lesejahr.
Auch das Hörbuch, das mich vor allem wegen der Sprecher begeistert hat.
Auch das Buch, bei dem ich irgendwann gemerkt habe: Hm, so richtig meins war das diesmal nicht.
Denn genau diese Mischung macht am Ende meine persönliche Lesegeschichte aus.
Und ich glaube, dass es richtig schön sein wird, irgendwann durch die gefüllten Seiten zu blättern und dabei auf Bücher zu stoßen, an die ich mich vielleicht schon gar nicht mehr so detailliert erinnert hätte.
Besonders schön für mich: Buch und Hörbuch dürfen nebeneinander existieren
Da ich selbst gerne zwischen Buch und Hörbuch wechsle, gefällt mir auch die Möglichkeit, die jeweilige Ausgabe und den Lesezeitraum festzuhalten.
Ich würde bei Hörbüchern wahrscheinlich zusätzlich noch den oder die Sprecher notieren. Denn inzwischen können gute Sprecher für mich einen riesigen Unterschied machen. Das ist natürlich meine eigene Ergänzung – aber genau dafür mag ich solche Journals.
Es gibt einen Rahmen.
Da ich selbst gerne zwischen Buch und Hörbuch wechsle, gefällt mir auch die Möglichkeit, die jeweilige Ausgabe und den Lesezeitraum festzuhalten.
Ich würde bei Hörbüchern wahrscheinlich zusätzlich noch den oder die Sprecher notieren. Denn inzwischen können gute Sprecher für mich einen riesigen Unterschied machen. Das ist natürlich meine eigene Ergänzung – aber genau dafür mag ich solche Journals.
Es gibt einen Rahmen.
Was ich daraus mache, bleibt mir überlassen.
Was mir gefällt
♡ Platz für 100 gelesene Bücher
♡ viele unterschiedliche Listen, Challenges und Tracker
♡ Lieblingszitate und persönliche Eindrücke lassen sich festhalten
♡ schöne Mischung aus Struktur und kreativem Freiraum
♡ schwarz-weiße Gestaltung kann individuell ausgemalt und dekoriert werden
♡ auch für Hörbücher lässt sich das Journal gut anpassen
♡ schöne Möglichkeit, die eigene Lesegeschichte langfristig festzuhalten
Was für mich nicht ganz so gut passt
♡ Der Platz für die persönliche Meinung ist wirklich knapp
♡ Für ausführliche Rezensionen ist das Journal definitiv nicht geeignet
♡ Wer komplett freie Gestaltung möchte, könnte sich durch die vielen vorgegebenen Bereiche etwas eingeschränkt fühlen
Fazit
Das Book Journal von Julia Myotte ist für mich kein Ersatz für meine ausführlichen Rezensionen – und soll es meiner Meinung nach auch gar nicht sein.
Für mich ist es vielmehr ein kleines persönliches Archiv meiner gelesenen Bücher.
Meine ausführlichen Gedanken dürfen weiterhin auf meinem Blog, bei LovelyBooks, Reado und Co. landen. Im Journal bleiben dafür die kleinen Dinge zurück, die ich später noch einmal anschauen möchte: meine Bewertung, ein Lieblingszitat, ein paar persönliche Worte und vielleicht die eine oder andere Erinnerung daran, warum mir ein Buch besonders im Kopf geblieben ist.
Dazu kommen die vielen Listen und Challenges, bei denen ich jetzt schon weiß, dass ich wahrscheinlich viel zu viel Zeit damit verbringen werde, die passenden Bücher herauszusuchen.
Und genau das macht für mich den Reiz aus.
Es ist kein perfektes, komplett durchgestyltes Journal, das mir jede kreative Entscheidung abnimmt. Es lässt genug Raum, um daraus mein eigenes kleines Buchuniversum zu machen.
Und ich glaube, genau deshalb werde ich ziemlich viel Freude damit haben.
Für mich ist es weniger „Ich dokumentiere meine Rezensionen“ und viel mehr „Ich sammle meine Lesemomente“.
Und dafür finde ich es wirklich richtig schön.
Ganz lieben Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unberührt.


