Freitag, 25. September 2026

Julia Myotte - Book Journal

Hardcover
160 Seiten
9,99€
Erscheinungstermin: 25. Februar 2026
ISBN: 978-3-8094-5349-9

Verlagsbeschreibung/ Worum geht's?

Schöner annotieren

In diesem Lesetagebuch können nicht nur die eigenen Gedanken, Buchkritiken und Annotationen zu 100 Bücher genau notiert werden, es bietet darüber hinaus genügend Platz für Wunschlisten, SuB-Übersicht, Neuerscheinungskalender, eigene Bestseller-Listen und Buchpreise, die man selber vergeben würde, anregende Challenges und vieles mehr. Ein inspirierendes und luftig-leicht gestaltetes Book Journal, in dem die persönlichen Lieblingslektüren den gebührenden Platz finden. Und wer das Eintragebuch personalisieren möchte, kann die Cover der Buch-Favoriten einkleben oder zeichnen und findet in der kleinen Pikto-Thek viele Motive zum Nachzeichnen und individuellen Dekorieren.

Meine Meinung


Ich liebe Bücher. Und ich liebe es inzwischen fast genauso sehr, meine Gedanken zu ihnen festzuhalten.

Bei mir endet ein Buch schließlich nicht unbedingt mit dem Zuklappen der letzten Seite. Da wird noch über Charaktere nachgedacht, sich über Plottwists aufgeregt, über das Knistern zwischen zwei Figuren geschwärmt oder sich gefragt, warum zum Teufel eine bestimmte Entscheidung getroffen wurde. Und wenn mich ein Buch richtig erwischt hat, möchte ich mich später auch noch daran erinnern können.

Deshalb war mein Interesse am Book Journal von Julia Myotte ziemlich schnell geweckt.

Ein Journal, in dem ich meine gelesenen Bücher sammeln und gleichzeitig ein bisschen kreativ werden kann? Das klang nach etwas, das ziemlich gut zu mir passen könnte.

Und nach dem ersten Durchblättern war für mich auch ziemlich schnell klar: Dieses Journal ist nicht dafür gedacht, meine ausführlichen Rezensionen zu ersetzen. Und genau das finde ich inzwischen ziemlich gut.

Kleine Buchmomente statt kompletter Rezensionen

Für jedes der insgesamt 100 Bücher gibt es eine eigene Seite mit verschiedenen Angaben und Feldern – unter anderem für Titel, Autor, Genre, Lesezeitraum, Bewertung, Lieblingszitat, persönliche Eindrücke und sogar den Spice-Faktor.

Gerade diese kleinen Details gefallen mir.

Denn dadurch geht es nicht ausschließlich um die Frage: Wie viele Sterne bekommt das Buch?

Sondern auch darum, was mir von der Geschichte im Kopf und im Herzen hängen geblieben ist.

Der Platz für die eigene Meinung ist allerdings wirklich begrenzt. Für meine normalen Rezensionen wäre das definitiv zu wenig. Wenn ich über ein Buch schreibe, möchte ich schließlich auch über Atmosphäre, Charaktere, Plot, Schreibstil und – je nach Geschichte – über Knistern, Spice oder meine kleinen persönlichen Aufreger sprechen.

Das passt hier schlicht nicht auf ein paar Zeilen.

Aber inzwischen sehe ich genau darin die Stärke des Journals.

Ich muss dort keine vollständige Rezension schreiben.

Ein paar persönliche Sätze, ein Lieblingszitat, meine Bewertung und vielleicht ein paar Stichworte reichen, um später beim Durchblättern sofort wieder zu wissen: Ach ja – genau so hat sich dieses Buch für mich angefühlt.

Ich wollte euch nicht nur eine leere Beispielseite zeigen, sondern einmal sehen lassen, wie unterschiedlich meine Einträge am Ende aussehen können. Deshalb durften gleich zwei Bücher ins Journal einziehen: Fury Bound und Played by the Piper. Ein 4-Sterne-Buch, bei dem ich durchaus etwas zu kritisieren hatte, und ein Buch, das mich dafür ziemlich restlos begeistert hat.
Und dann gibt es jede Menge Buchspielereien

Was mir beim Durchsehen besonders viel Spaß gemacht hat, sind die zusätzlichen Seiten.

Das Journal ist nämlich nicht einfach nur eine Sammlung von 100 Buchsteckbriefen. Es gibt auch Lesetracker, Wunschlisten, Challenges, Bingo, verschiedene Bücherlisten und kleine Aufgaben.

Zum Beispiel Seiten rund um Bücher, die man auf eine einsame Insel mitnehmen würde oder die man aus einem brennenden Haus retten möchte.

Und dann gibt es tatsächlich einen „Friedhof der Enttäuschungen“.

Ich musste darüber ehrlich gesagt ziemlich grinsen.

Denn so sehr wir unsere Lieblingsbücher lieben – manchmal gibt es eben auch die Geschichten, bei denen man am Ende einfach nur denkt: Tja. Das war wohl nichts.

Solche kleinen, nicht ganz so ernsten Seiten machen das Journal für mich sympathisch und sorgen dafür, dass es nicht nur nach „Buch eintragen, Sterne vergeben, nächstes Buch“ funktioniert.


Schwarz-weiß – und deshalb wunderbar wandelbar

Das Journal ist komplett schwarz-weiß gestaltet.

Auf den ersten Blick könnte man vielleicht denken, dass dadurch etwas Farbe fehlt. Ich persönlich finde genau das aber ziemlich praktisch.

Denn so kann ich selbst entscheiden, wie mein Journal aussehen soll.

Buntstifte, Fineliner, Sticker, Washi Tape oder kleine Zeichnungen – alles ist möglich. Die Seiten geben eine Struktur vor, ohne mir komplett vorzuschreiben, wie mein Journal am Ende aussehen muss.

Und das passt für mich ziemlich gut.

Denn genauso wenig, wie alle meine Bücher gleich aussehen, muss auch mein Book Journal nicht überall gleich gestaltet sein.

Manche Seiten werden wahrscheinlich bunt und verspielt. Andere vielleicht ganz schlicht.

Und genau dadurch wird es mit der Zeit wirklich mein Journal.

100 Bücher – und nicht nur die Highlights

100 Bücher finde ich als Umfang ziemlich schön.

Gerade weil ich nicht nur absolute Highlights lese, möchte ich auch nicht ausschließlich meine Fünf-Sterne-Bücher festhalten.

Auch die Geschichte, die vielleicht „nur“ drei Sterne bekommen hat, gehört zu meinem Lesejahr.

Auch das Hörbuch, das mich vor allem wegen der Sprecher begeistert hat.

Auch das Buch, bei dem ich irgendwann gemerkt habe: Hm, so richtig meins war das diesmal nicht.

Denn genau diese Mischung macht am Ende meine persönliche Lesegeschichte aus.

Und ich glaube, dass es richtig schön sein wird, irgendwann durch die gefüllten Seiten zu blättern und dabei auf Bücher zu stoßen, an die ich mich vielleicht schon gar nicht mehr so detailliert erinnert hätte.


Besonders schön für mich: Buch und Hörbuch dürfen nebeneinander existieren

Da ich selbst gerne zwischen Buch und Hörbuch wechsle, gefällt mir auch die Möglichkeit, die jeweilige Ausgabe und den Lesezeitraum festzuhalten.

Ich würde bei Hörbüchern wahrscheinlich zusätzlich noch den oder die Sprecher notieren. Denn inzwischen können gute Sprecher für mich einen riesigen Unterschied machen. Das ist natürlich meine eigene Ergänzung – aber genau dafür mag ich solche Journals.

Es gibt einen Rahmen.

Was ich daraus mache, bleibt mir überlassen.

Was mir gefällt

♡ Platz für 100 gelesene Bücher
♡ viele unterschiedliche Listen, Challenges und Tracker
♡ Lieblingszitate und persönliche Eindrücke lassen sich festhalten
♡ schöne Mischung aus Struktur und kreativem Freiraum
♡ schwarz-weiße Gestaltung kann individuell ausgemalt und dekoriert werden
♡ auch für Hörbücher lässt sich das Journal gut anpassen
♡ schöne Möglichkeit, die eigene Lesegeschichte langfristig festzuhalten

Was für mich nicht ganz so gut passt

♡ Der Platz für die persönliche Meinung ist wirklich knapp
♡ Für ausführliche Rezensionen ist das Journal definitiv nicht geeignet
♡ Wer komplett freie Gestaltung möchte, könnte sich durch die vielen vorgegebenen Bereiche etwas eingeschränkt fühlen

Fazit


Das Book Journal von Julia Myotte ist für mich kein Ersatz für meine ausführlichen Rezensionen – und soll es meiner Meinung nach auch gar nicht sein.

Für mich ist es vielmehr ein kleines persönliches Archiv meiner gelesenen Bücher.

Meine ausführlichen Gedanken dürfen weiterhin auf meinem Blog, bei LovelyBooks, Reado und Co. landen. Im Journal bleiben dafür die kleinen Dinge zurück, die ich später noch einmal anschauen möchte: meine Bewertung, ein Lieblingszitat, ein paar persönliche Worte und vielleicht die eine oder andere Erinnerung daran, warum mir ein Buch besonders im Kopf geblieben ist.

Dazu kommen die vielen Listen und Challenges, bei denen ich jetzt schon weiß, dass ich wahrscheinlich viel zu viel Zeit damit verbringen werde, die passenden Bücher herauszusuchen.

Und genau das macht für mich den Reiz aus.

Es ist kein perfektes, komplett durchgestyltes Journal, das mir jede kreative Entscheidung abnimmt. Es lässt genug Raum, um daraus mein eigenes kleines Buchuniversum zu machen.

Und ich glaube, genau deshalb werde ich ziemlich viel Freude damit haben.

Für mich ist es weniger „Ich dokumentiere meine Rezensionen“ und viel mehr „Ich sammle meine Lesemomente“.

Und dafür finde ich es wirklich richtig schön.

Ganz lieben Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Sable Sorensen - Wolves of Ruin 2 - Fury Bound

Hardcover mit Wendeumschlag
864 Seiten
25,00 €
Erscheinungstermin: 15. Juli 2026
ISBN: 978-3-442-30257-4

Worum geht's`?


Meryn Cooper hat entgegen aller Erwartungen den Thron von Nocturna geerbt und muss sich nun nicht nur mit einem drohenden Krieg, sondern auch mit Misstrauen aus den unterschiedlichsten Reihen auseinandersetzen. Während ihre Schwester Saela zunehmend in Gefahr gerät, steht Meryn vor politischen Machtspielen und alten Geheimnissen.

Ausgerechnet Stark Therion, der gefährliche Alpha, den sie einst gehasst hat, scheint derjenige zu sein, dem sie vertrauen kann. Seine Loyalität steht außer Frage – und gemeinsam mit ihm könnte Meryn ungeahnte Macht erlangen. Doch während die Feinde näherkommen und dunkle Träume sie verfolgen, steht nicht nur Meryns Königreich, sondern auch ihr Herz auf dem Spiel.

Meine Meinung:

L. J. Shen - Society of Villains 2 - Twisted Pawn

Paperback
544 Seiten
18,00€
Erscheinungstermin: 29. Juli 2026
ISBN: 978-3-7341-1598-1
Alter: ab 18 Jahren

Worum geht's?


Mafiaprinzessin Tierney Callaghan weiß, dass sie sich von Achilles Ferrante fernhalten sollte, und das nicht nur, weil er einem verfeindeten Clan angehört. Einst verbanden die beiden tiefe Gefühle, doch dann verriet Tierney den Mann, den sie liebte, für eine Chance auf Freiheit. Seither hat Achilles Rache geschworen. Rache für sein gebrochenes Herz. Rache für alles, was er erdulden musste. Denn niemand hintergeht ein Monster – nicht einmal dessen größte Versuchung …

Meine Meinung


Nach Bad Bishop war für mich ziemlich schnell klar, dass ich die Reihe weiterlesen möchte. Band 1 ist für mich bisher sogar noch der persönliche Liebling – umso gespannter war ich, was L. J. Shen mit Twisted Pawn bereithält.

Und was soll ich sagen? Auch Tierney und Achilles konnten mich definitiv abholen.

Bei Twisted Pawn steht diesmal die Geschichte von Tierney und Achilles im Mittelpunkt – und gerade ihre gemeinsame Vergangenheit fand ich richtig interessant.

Ich mochte beide Protagonisten sehr und vor allem die Rückblenden haben für mich gut funktioniert. Sie haben nach und nach mehr von ihrer Geschichte sichtbar gemacht und dadurch die Tiefe ihrer Beziehung für mich viel greifbarer werden lassen. Statt einfach nur zu erzählen, dass zwischen den beiden schon eine Menge passiert ist, konnte ich dadurch besser verstehen, warum ihre Dynamik heute so kompliziert ist.

Was mir ebenfalls richtig gut gefallen hat: Der Mafia-Anteil nimmt hier deutlich mehr Raum ein. Genau das hatte ich mir nach Band 1 tatsächlich gewünscht. Machtspiele, Verbindungen, Vergangenheit und die ganze Mafia-Thematik haben für mich gut zur Geschichte gepasst und ihr noch einmal eine andere Spannung gegeben.

Und natürlich darf bei Tierney und Achilles das Knistern nicht fehlen. Nachdem Bad Bishop in dieser Hinsicht schon ordentlich vorgelegt hatte, waren meine Erwartungen entsprechend hoch – und die beiden konnten sie für mich definitiv erfüllen. Die Chemie zwischen ihnen war für mich spürbar und auch der Spice hat sich gut in ihre Dynamik eingefügt.

Ein kleiner Wermutstropfen

Mit dem Ende bin ich allerdings ein bisschen zwiegespalten.

Einerseits kann ich nachvollziehen, warum es so gekommen ist, und irgendwie passt es auch zu der Geschichte. Andererseits war es mir mit Blick auf das bisherige Verhalten und vor allem die gemeinsame Vergangenheit der beiden vielleicht ein kleines bisschen too much.

Eine Andeutung hätte für mich wahrscheinlich schon gereicht.

Trotzdem hat mich dieser Punkt nicht aus der Geschichte geworfen. Dafür mochte ich die Charaktere, ihre Dynamik und den gesamten Mafia-Part einfach zu gern.

Mein Fazit


Twisted Pawn hat mir richtig gut gefallen. Ich mochte Tierney und Achilles, ihre komplizierte Vergangenheit und vor allem, wie durch die Rückblenden nach und nach die Tiefe ihrer Beziehung sichtbar wurde.

Auch der stärkere Mafia-Fokus hat für mich richtig gut funktioniert. Dazu kommen Machtspiele, Spannung und natürlich dieses verdammt gute Knistern zwischen den beiden.

Das Ende hat mich allerdings etwas zwiegespalten zurückgelassen. Es passt irgendwie – und gleichzeitig war es mir im Hinblick auf die bisherige Dynamik vielleicht ein kleines bisschen zu viel. Eine Andeutung hätte für mich genauso gut funktioniert. Aber das ist eher ein kleiner Wermutstropfen als etwas, das mir das Buch kaputtgemacht hätte.

Trotzdem bleibt Bad Bishop für mich bisher mein persönlicher Liebling der Reihe. Band 1 hatte für mich einfach noch einmal dieses besondere Etwas, das mich emotional ein kleines bisschen mehr gepackt hat.

Twisted Pawn hat mir aber definitiv Lust auf die nächsten Bände gemacht – und ich bin gespannt, was L. J. Shen noch für ihre Society of Villains bereithält.

Ein starker zweiter Band mit viel Vergangenheit, Mafia, Spannung und einer gehörigen Portion Knistern.

Ganz lieben Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Donnerstag, 17. September 2026

Anne Lück - Songs of the Void 1 – Echo der Stille

480 Seiten
17,99€
Erscheinungstermin: 01. September 2026
ISBN: 9783473586899
ab 16 Jahren

Worum geht's?

Seine Songs verführen - und vernichten.
Alize hat sich in der Musikbranche hochgekämpft – ehrgeizig und mit einzigartigem Gehör, das mehr wahrnimmt als nur Töne. Nacht für Nacht jagt sie in Montreal den nächsten großen Act, obwohl ihr Kollege Léo, der Sohn des Musiklabel-Chefs, ihr ständig dazwischenfunkt. Doch dann entdeckt sie Silentbound: Die Musik dieser Band ist anders. Die Songs sind hypnotisch, die Identität der Musiker geheim. Besonders der maskierte Leadsänger Echo zieht sie in seinen Bann – bis eine uralte Bedrohung erwacht.

Meine Meinung:


Ich glaube, bei Songs of the Void – Echo der Stille war ich ziemlich schnell verloren. Und zwar auf die gute Art.

Die Mischung aus Musikbranche, Fantasy, Mystery und einer ganz langsam aufkeimenden Romance hat bei mir einfach richtig gut funktioniert. Gerade weil die Romance eben nicht das komplette Buch übernimmt. Ich lese wirklich gern Romance, aber wenn ich zu einem Fantasybuch greife, möchte ich auch Fantasy bekommen – und genau das hatte ich hier.

Der Einstieg ist eher ruhig und nimmt sich Zeit. Alize, ihre Arbeit in der Musikbranche, ihre Welt und die ganzen Geheimnisse rund um Silentbound und Echo werden nach und nach aufgebaut. Ich weiß, dass genau das für manche Leser:innen etwas zu langsam war. Für mich überhaupt nicht. Im Gegenteil: Ich mag es, wenn ein Buch mir die Möglichkeit gibt, erstmal richtig anzukommen und den Plot zu verstehen, bevor plötzlich alles Schlag auf Schlag geht.

Und je mehr man hinter die Fassade von Silentbound und die geheimnisvolle „Stille“ blickt, desto neugieriger wurde ich. Die Fantasy hat für mich dabei einen richtig interessanten eigenen Charakter. Musik und Klang sind nicht einfach nur ein hübsches Setting, sondern spielen eine tatsächliche Rolle in der Geschichte. Dazu kommen jede Menge Fragen, Geheimnisse und Dinge, bei denen ich mir zwischendurch immer wieder dachte: Okay… was zur Hölle steckt dahinter?

Alize mochte ich dabei wirklich gern. Sie ist nicht die typische perfekte Heldin, sondern hat Ecken und Kanten, verfolgt ihre eigenen Ziele und muss sich gleichzeitig mit Dingen auseinandersetzen, die ihre bisherige Realität ziemlich ordentlich auf den Kopf stellen. Auch ihre Gehörlosigkeit bzw. ihr Cochlea-Implantat wird nicht einfach nur als Randnotiz eingebaut, sondern spielt eine interessante Rolle in der Geschichte.

Und dann ist da natürlich Echo. Überhaupt fand ich die Dynamik zwischen den Figuren spannend, gerade weil nicht sofort alles klar ist und vieles erstmal im Dunkeln bleibt. Die Romance entwickelt sich eher langsam und bekommt dadurch für mich genau das richtige Tempo. Sie ist da, aber sie verdrängt nicht die eigentliche Geschichte.

Was ich ebenfalls mochte, waren die Nebenfiguren und Freundschaften. Dadurch bekommt die Geschichte neben all den Geheimnissen und der Fantasy noch eine schöne menschliche Seite.

Und dann dieses Ende. Dieses verdammte Ende.
Ich hatte schon vorher einige Fragen, aber danach waren es definitiv noch ein paar mehr. Für mich hat sich dadurch auch nochmal bestätigt, dass der langsame Aufbau für Band 1 genau richtig war. Es fühlt sich an, als hätte man gerade erst angefangen, an der Oberfläche dieser Welt zu kratzen.

Was mir außerdem richtig gut gefallen hat, ist die Aufmachung des Buches. Cover und Farbschnitt passen einfach wunderbar zur Atmosphäre und machen das Buch auch optisch zu einem echten Hingucker.

Für mich ist Songs of the Void – Echo der Stille deshalb eine richtig gelungene Mischung aus Fantasy, Mystery und Musikbranche mit einer Romance, die sich angenehm im Hintergrund entwickelt. Ich mochte die Atmosphäre, die Geheimnisse und vor allem das Gefühl, dass hinter allem noch so viel mehr steckt.

Und jetzt kommt das eigentliche Problem: Ich brauche Band 2. Am besten gestern.

Vielen lieben Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Isabelle North - Threadcut

Argon Hörbuch Verlag
Sprecher*innen: Isabel Jakob, Benjamin Forst, Corinna Dorenkamp, Marian Funk
Laufzeit: 13 Stunden und 25 Minuten
24,95€
Erscheinungstermin: 19. Mai 2026
ab 16 Jahren

Worum geht's?

Meine Versprechen sind Gift – und du glaubst mir jedes einzelne davon. Erst nehme ich dir deine Moral. Dann deine Unschuld. Und am Ende stehle ich dir das Herz.

Ein jahrtausendealter Fluch.
Ein grausamer Halbgott, der sich nach Rache sehnt.
Eine junge Frau, die den Tod überlisten will.

Yuna Lark weiß dank ihrer Gabe genau, wann jemand sterben wird – und ihre Mutter hat nur noch wenig Zeit. Als sie den Halbgott Zenon versehentlich von einem uralten Fluch befreit, bietet er ihr eine Reise in die Unterwelt an, um mit den Schicksalsgöttinnen selbst um das Leben ihrer Mutter zu feilschen. Je näher sie den mächtigen Moiren kommen, desto mehr verliert sie sich in Zenons rauen Berührungen. Doch ist er wirklich der Held an ihrer Seite – oder vielleicht das tödlichste aller Monster?

Meine Meinung: