ISBN: 978-3-7341-1472-4
Worum geht's?
Als Jupiter Wilson auf dem Jahrmarkt ein seltsames Amulett aus dem Spielzeugautomaten fischt, ahnt sie nicht, dass sie damit ein Tor nach Zodiac öffnen wird. Ein Reich, in dem die Sternzeichen über die Magie jedes Einzelnen bestimmen – und wo sie, ein Mensch, plötzlich in einen jahrhundertealten Konflikt zwischen den vier herrschenden Häusern hineingezogen wird. Verzweifelt versucht Jupiter einen Weg zurück nach Hause zu finden. Unerwartete Hilfe erhält sie dabei ausgerechnet von dem geheimnisvollen Nox. Doch kann sie dem gefährlichen Wächter wirklich trauen?
Meine Meinung:
Astrologische Magie und faszinierendes Worldbuilding
Was mich am meisten begeistert hat, ist das durchdachte astrologische Magiesystem. Die Häuser des Zodiacs prägen Fähigkeiten, Macht und gesellschaftliche Strukturen und verleihen der Welt eine Tiefe, die ich selten so erlebt habe. Jede Figur ist eingebettet in dieses System, ihre Entscheidungen hängen eng mit Identität und Status zusammen – das macht die Geschichte für mich lebendig und greifbar.
Besonders toll: Das Worldbuilding entfaltet sich nach und nach, ohne dass man mit Informationen überladen wird. Ich habe die Welt Seite für Seite gemeinsam mit der Protagonistin entdeckt, ihre Zweifel und Beobachtungen haben mich noch tiefer hineingezogen.
Eine Heldin, die wächst und mitfiebern lässt
Die Hauptfigur startet nicht als perfekte Auserwählte, sondern als jemand, der seinen Platz erst finden muss. Ihre Zweifel, ihre Fehler und ihr stetiges Wachsen machen sie unglaublich authentisch. Ich konnte ihre Entwicklung spüren – leise, aber deutlich und wunderschön nachvollziehbar.
Auch die Nebenfiguren bringen Tiefe und Spannung in die Geschichte. Freundschaften und Loyalitäten sind nicht selbstverständlich, Vertrauen muss erst verdient werden und zwischen den Häusern schwelen unterschwellige Konflikte, die neugierig auf die nächsten Bände machen.
Atmosphäre, Spannung und leiser Aufbau
Der erste Band legt den Fokus stärker auf Aufbau und Charakterentwicklung als auf schnelle Action. Das hat mich überhaupt nicht gestört – im Gegenteil, die leise Spannung zwischen den Häusern, die unterschwelligen Machtspiele und die emotionalen Momente haben mich immer wieder gepackt und an die Seiten gefesselt.
Ich habe die Geschichte regelrecht genossen und jede Seite aufgesogen. Sie legt ein solides Fundament für die Fortsetzungen und macht Lust auf mehr – auf weitere Konflikte, tiefere Einblicke in die Häuser und noch emotionalere Entwicklungen der Charaktere.
Mein Fazit
House of Zodiac – Sternenstaub ist ein atmosphärischer, fesselnder Auftakt, der Magie, Charakterentwicklung und feines Worldbuilding auf wundervolle Weise verbindet. Wer Freude an leisen Spannungsbögen, vielschichtigen Figuren und einer magischen, gut durchdachten Welt hat, sollte hier unbedingt zugreifen.
Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzungen und bin gespannt, wie sich diese faszinierende Welt weiter entfaltet.
Lieben Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unberührt.
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