Hardcover mit Wendeumschlag
864 Seiten
25,00 €
Erscheinungstermin: 15. Juli 2026
ISBN: 978-3-442-30257-4
Auf Fury Bound habe ich mich nach Dire Bound wirklich richtig gefreut. Band 1 hat mich mit seiner Welt, den Figuren und vor allem den Wölfen so sehr abgeholt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Meryn, Stark und all den anderen weitergeht. Und optisch ist auch Band 2 wieder genau mein Fall. Ich liebe diese aufwendig gestalteten Cover und der Farbschnitt macht für mich einfach wieder richtig was her – die Ausgabe ist definitiv ein Hingucker im Regal.
Nach der längeren Pause zwischen Band 1 und 2 hatte ich zunächst ein bisschen Sorge, ob ich wieder richtig in die Geschichte hineinfinden würde. Tatsächlich war der langsamere Einstieg für mich aber genau richtig. Ich konnte noch einmal in die Welt, die Figuren und die Geschehnisse eintauchen und mein Gedächtnis ein bisschen auffrischen. Deshalb hat mich das eher ruhige Tempo am Anfang überhaupt nicht gestört.
Gegen Ende hatte ich dann allerdings das gegenteilige Gefühl: Hier ging mir manches etwas zu schnell. Entwicklungen, auf die vorher viel aufgebaut wurde, hätten für mich teilweise mehr Raum gebraucht. Irgendwie hätte es für mich einfach die gesunde Mitte sein dürfen – nicht unbedingt schneller oder langsamer, sondern etwas ausgewogener.
Meryns Entwicklung hat mir dabei richtig gut gefallen. Sie wächst immer mehr in ihre Rolle hinein und ihre Entwicklung fühlte sich für mich nachvollziehbar und passend zu dem Weg an, den sie bisher gegangen ist.
Auch Starks Perspektive war für mich grundsätzlich ein Pluspunkt. Was ich an ihm in Band 1 allerdings besonders mochte, war seine verschlossene, teilweise unnahbare Art. Gerade weil so viel Verantwortung auf seinen Schultern lag, hatte er für mich immer diese gewisse Schwere und etwas Geheimnisvolles an sich. In Fury Bound hatte ich dann ein bisschen das Gefühl, dass mir genau diese Seite von ihm verloren gegangen ist.
Stark wirkte auf mich deutlich stärker auf Meryn fokussiert, als ich ihn aus Band 1 in Erinnerung hatte. Seine Gefühle und seine Beziehung zu ihr bekommen sehr viel Raum, während mir seine anderen Seiten ein wenig fehlten. Nicht, weil ich seine Gefühle für Meryn nicht mochte – im Gegenteil –, sondern weil gerade dieses Verschlossene und Unnahbare für mich einen großen Teil seines Reizes ausgemacht hat.
Ähnlich ging es mir mit der Tension zwischen den beiden. Ich liebe Slow Burn und genau dieses langsame Annähern hatte für mich in Band 1 einen großen Reiz. In Fury Bound ging mir die Entwicklung ihrer Anziehung dann teilweise etwas zu rasant. Dadurch fühlte sie sich für mich nicht immer ganz stimmig zu dem Slow Burn aus Band 1 an. Auch hier hätte ich mir einfach ein bisschen mehr von dieser gesunden Mitte gewünscht.
Und dann sind da natürlich noch die Wölfe.
Ich liebe, liebe, liebe diese Wölfe! Für mich waren sie schon in Dire Bound ein riesiger Teil dessen, was den besonderen Reiz der Geschichte ausgemacht hat. Die Verbindungen zwischen ihnen, ihre Präsenz und die Dynamik rund um die Schattenwölfe gehören für mich einfach zu dieser Reihe dazu. Auch in Fury Bound waren diese Momente für mich wieder absolute Highlights.
Überhaupt mochte ich, dass die Fantasywelt weiter ausgebaut wird und Meryns neue Rolle noch einmal ganz andere Konflikte mit sich bringt. Gleichzeitig hatte ich stellenweise das Gefühl, dass sehr viele Entwicklungen gleichzeitig ihren Platz finden mussten. Besonders zum Ende hin hätte ich mir deshalb etwas mehr Zeit gewünscht.
Fury Bound ist für mich eine gute Fortsetzung, die mich wieder in eine Welt zurückgebracht hat, die ich schon in Band 1 sehr geliebt habe. Meryns Entwicklung hat mir gefallen, die Wölfe sind für mich nach wie vor ein absolutes Highlight und auch Stark bringt grundsätzlich viel mit, was ich an dieser Reihe mag.
Trotzdem kommt der zweite Band für mich nicht ganz an Dire Bound heran. Mir hat ein bisschen die besondere Mischung aus langsamer Entwicklung, Spannung und dem geheimnisvolleren Stark gefehlt. Vor allem bei der Tension zwischen Meryn und Stark hätte ich mir mehr von dem Slow Burn gewünscht, der für mich Band 1 so besonders gemacht hat.
Band 1 bleibt damit weiterhin mein Liebling der Reihe.
Und trotzdem: Nach diesem Ende bin ich definitiv gespannt, wie es mit Meryn, Stark und den Wölfen weitergeht.
864 Seiten
25,00 €
Erscheinungstermin: 15. Juli 2026
ISBN: 978-3-442-30257-4
Worum geht's`?
Meryn Cooper hat entgegen aller Erwartungen den Thron von Nocturna geerbt und muss sich nun nicht nur mit einem drohenden Krieg, sondern auch mit Misstrauen aus den unterschiedlichsten Reihen auseinandersetzen. Während ihre Schwester Saela zunehmend in Gefahr gerät, steht Meryn vor politischen Machtspielen und alten Geheimnissen.
Ausgerechnet Stark Therion, der gefährliche Alpha, den sie einst gehasst hat, scheint derjenige zu sein, dem sie vertrauen kann. Seine Loyalität steht außer Frage – und gemeinsam mit ihm könnte Meryn ungeahnte Macht erlangen. Doch während die Feinde näherkommen und dunkle Träume sie verfolgen, steht nicht nur Meryns Königreich, sondern auch ihr Herz auf dem Spiel.
Meine Meinung:
Auf Fury Bound habe ich mich nach Dire Bound wirklich richtig gefreut. Band 1 hat mich mit seiner Welt, den Figuren und vor allem den Wölfen so sehr abgeholt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Meryn, Stark und all den anderen weitergeht. Und optisch ist auch Band 2 wieder genau mein Fall. Ich liebe diese aufwendig gestalteten Cover und der Farbschnitt macht für mich einfach wieder richtig was her – die Ausgabe ist definitiv ein Hingucker im Regal.
Nach der längeren Pause zwischen Band 1 und 2 hatte ich zunächst ein bisschen Sorge, ob ich wieder richtig in die Geschichte hineinfinden würde. Tatsächlich war der langsamere Einstieg für mich aber genau richtig. Ich konnte noch einmal in die Welt, die Figuren und die Geschehnisse eintauchen und mein Gedächtnis ein bisschen auffrischen. Deshalb hat mich das eher ruhige Tempo am Anfang überhaupt nicht gestört.
Gegen Ende hatte ich dann allerdings das gegenteilige Gefühl: Hier ging mir manches etwas zu schnell. Entwicklungen, auf die vorher viel aufgebaut wurde, hätten für mich teilweise mehr Raum gebraucht. Irgendwie hätte es für mich einfach die gesunde Mitte sein dürfen – nicht unbedingt schneller oder langsamer, sondern etwas ausgewogener.
Meryns Entwicklung hat mir dabei richtig gut gefallen. Sie wächst immer mehr in ihre Rolle hinein und ihre Entwicklung fühlte sich für mich nachvollziehbar und passend zu dem Weg an, den sie bisher gegangen ist.
Auch Starks Perspektive war für mich grundsätzlich ein Pluspunkt. Was ich an ihm in Band 1 allerdings besonders mochte, war seine verschlossene, teilweise unnahbare Art. Gerade weil so viel Verantwortung auf seinen Schultern lag, hatte er für mich immer diese gewisse Schwere und etwas Geheimnisvolles an sich. In Fury Bound hatte ich dann ein bisschen das Gefühl, dass mir genau diese Seite von ihm verloren gegangen ist.
Stark wirkte auf mich deutlich stärker auf Meryn fokussiert, als ich ihn aus Band 1 in Erinnerung hatte. Seine Gefühle und seine Beziehung zu ihr bekommen sehr viel Raum, während mir seine anderen Seiten ein wenig fehlten. Nicht, weil ich seine Gefühle für Meryn nicht mochte – im Gegenteil –, sondern weil gerade dieses Verschlossene und Unnahbare für mich einen großen Teil seines Reizes ausgemacht hat.
Ähnlich ging es mir mit der Tension zwischen den beiden. Ich liebe Slow Burn und genau dieses langsame Annähern hatte für mich in Band 1 einen großen Reiz. In Fury Bound ging mir die Entwicklung ihrer Anziehung dann teilweise etwas zu rasant. Dadurch fühlte sie sich für mich nicht immer ganz stimmig zu dem Slow Burn aus Band 1 an. Auch hier hätte ich mir einfach ein bisschen mehr von dieser gesunden Mitte gewünscht.
Und dann sind da natürlich noch die Wölfe.
Ich liebe, liebe, liebe diese Wölfe! Für mich waren sie schon in Dire Bound ein riesiger Teil dessen, was den besonderen Reiz der Geschichte ausgemacht hat. Die Verbindungen zwischen ihnen, ihre Präsenz und die Dynamik rund um die Schattenwölfe gehören für mich einfach zu dieser Reihe dazu. Auch in Fury Bound waren diese Momente für mich wieder absolute Highlights.
Überhaupt mochte ich, dass die Fantasywelt weiter ausgebaut wird und Meryns neue Rolle noch einmal ganz andere Konflikte mit sich bringt. Gleichzeitig hatte ich stellenweise das Gefühl, dass sehr viele Entwicklungen gleichzeitig ihren Platz finden mussten. Besonders zum Ende hin hätte ich mir deshalb etwas mehr Zeit gewünscht.
Fazit
Fury Bound ist für mich eine gute Fortsetzung, die mich wieder in eine Welt zurückgebracht hat, die ich schon in Band 1 sehr geliebt habe. Meryns Entwicklung hat mir gefallen, die Wölfe sind für mich nach wie vor ein absolutes Highlight und auch Stark bringt grundsätzlich viel mit, was ich an dieser Reihe mag.
Trotzdem kommt der zweite Band für mich nicht ganz an Dire Bound heran. Mir hat ein bisschen die besondere Mischung aus langsamer Entwicklung, Spannung und dem geheimnisvolleren Stark gefehlt. Vor allem bei der Tension zwischen Meryn und Stark hätte ich mir mehr von dem Slow Burn gewünscht, der für mich Band 1 so besonders gemacht hat.
Band 1 bleibt damit weiterhin mein Liebling der Reihe.
Und trotzdem: Nach diesem Ende bin ich definitiv gespannt, wie es mit Meryn, Stark und den Wölfen weitergeht.
Ganz lieben Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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