Penguin Verlag
Taschenbuch
14,00€
384 Seiten
Erscheinungstermin: 12. August 2026
ISBN: 978-3-328-11463-5
Ich liebe es, wenn mich ein Buch schon beim Lesen in eine bestimmte Stimmung versetzen kann, und genau das ist Valerie Bowman hier gelungen. Ich konnte wunderbar in die Geschichte eintauchen und habe mich beim Lesen einfach wohlgefühlt. Es war für mich eines dieser Bücher, bei denen ich am liebsten mit einer Tasse Tee und einer kuscheligen Decke auf dem Sofa sitze und die Geschichte ganz in Ruhe genieße.
Besonders die vielen kleinen Details haben für mich dazu beigetragen, dass Harvest Hollow so lebendig wirkte. Die Apfelplantage, das B&B, das Herbstfestival und die verschiedenen Aktivitäten haben eine richtig schöne Kulisse geschaffen. Ich konnte mir vieles gut vorstellen und hatte das Gefühl, selbst ein kleines bisschen Teil dieser gemütlichen Kleinstadt zu sein. Genau solche Geschichten liebe ich im Herbst einfach!
Auch die Geschichte rund um Ellie und Aiden hat mir gut gefallen. Ich mag den Trope Friends to Lovers sehr gerne, und hier fand ich vor allem die gemeinsame Vergangenheit der beiden schön. Sie kennen sich schon seit ihrer Kindheit, müssen sich aber trotzdem auf eine neue Art begegnen und feststellen, dass sich ihre Gefühle vielleicht verändert haben.
Ellie ist kreativ, voller Ideen und möchte gerne Dinge verändern, während Aiden lieber an Bewährtem festhält. Dadurch sind Meinungsverschiedenheiten natürlich vorprogrammiert, und ich fand es unterhaltsam, wie die beiden bei der Organisation des Herbstfestivals immer wieder aufeinanderprallen. Gleichzeitig verbringen sie dadurch viel Zeit miteinander, was für schöne gemeinsame Momente und die eine oder andere romantische Situation sorgt.
Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden und fand es schön, ihre Entwicklung zu begleiten. Natürlich hätte ich mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, gerade was die Gefühle und die Entwicklung ihrer Beziehung angeht. Ich mag es, wenn ich die Emotionen der Figuren noch intensiver spüren und ihre Gedanken und Entscheidungen besser nachvollziehen kann.
Allerdings hat mich das bei diesem Buch tatsächlich gar nicht so sehr gestört.
Und das liegt vor allem daran, dass die Geschichte für mich auch ohne große Dramen funktioniert hat. Ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, dass unbedingt noch etwas Schlimmes passieren muss, damit die Handlung spannend bleibt. Stattdessen konnte ich mich einfach auf die Figuren, ihre gemeinsame Zeit und die schöne Atmosphäre konzentrieren.
Das war für mich tatsächlich ein richtig großer Pluspunkt. Denn manchmal habe ich bei Liebesgeschichten das Gefühl, dass kurz vor dem Ende unbedingt noch ein großer, möglichst dramatischer Krach eingebaut werden muss. Gerade wenn sich die Figuren endlich näherkommen und man sich über ihre Entwicklung freut, passiert plötzlich etwas, das sie wieder auseinanderbringt. Oft wirkt dieser Konflikt auf mich dann ziemlich konstruiert, als müsste unbedingt noch ein Drama her, um die Spannung aufrechtzuerhalten.
Dabei brauche ich das gar nicht immer.
Wir haben im eigenen Leben schließlich oft genug Drama, das völlig unerwartet auftaucht und mit dem wir erst einmal zurechtkommen müssen. Da finde ich es manchmal richtig wohltuend, ein Buch aufzuschlagen und einfach eine schöne Geschichte zu lesen, ohne dass ich mich zusätzlich durch die nächste emotionale Achterbahnfahrt kämpfen muss.
Ich möchte nicht in jeder Liebesgeschichte darauf warten, dass die Protagonisten sich wegen eines Missverständnisses streiten, sich voneinander zurückziehen oder kurz vor dem Happy End plötzlich alles infrage stellen. Manchmal möchte ich einfach erleben, wie zwei Menschen zueinanderfinden, gemeinsam schöne Momente verbringen und sich Schritt für Schritt näherkommen.
Natürlich mag ich auch Geschichten mit Drama und emotionalen Konflikten. Für mich müssen diese aber zur Handlung passen und sich nachvollziehbar entwickeln. Ein Streit, der nur eingebaut wird, damit es noch einmal richtig turbulent wird, ist für mich nicht automatisch notwendig.
Und genau deshalb habe ich es bei Das Honeycrisp B&B so genossen, dass die Geschichte ohne ein übertriebenes Drama auskommt. Ich konnte mich zurücklehnen, die herbstliche Stimmung genießen und Ellie und Aiden auf ihrem Weg begleiten, ohne ständig darauf zu warten, dass gleich wieder alles auseinanderbricht.
Für mich hat das wunderbar funktioniert. Zusammen mit dem gemütlichen Setting und dem angenehmen Schreibstil hat es dafür gesorgt, dass ich die Geschichte einfach genießen konnte.
Der Schreibstil von Valerie Bowman ließ sich für mich angenehm und flüssig lesen. Ich bin gut durch die Handlung gekommen und konnte mich ganz auf die Figuren und die Atmosphäre konzentrieren. Gerade bei einer Cozy Romance finde ich das schön, denn hier möchte ich mich einfach in der Geschichte verlieren und für ein paar Stunden den Alltag vergessen.
Natürlich ist das Buch keine besonders tiefgründige Geschichte, und wer intensive Konflikte oder große emotionale Wendungen erwartet, könnte sich an manchen Stellen vielleicht etwas mehr wünschen. Für mich persönlich war das aber kein großes Problem. Die Geschichte hat mir ein gutes Gefühl gegeben, mich wunderbar unterhalten und genau die Stimmung vermittelt, die ich mir von einer herbstlichen Romance erhofft hatte.
Das Honeycrisp B&B war für mich eine richtig schöne Herbstlektüre, die ich sehr gerne gelesen habe. Ich habe mich in der gemütlichen Atmosphäre von Harvest Hollow wohlgefühlt, mochte die Geschichte rund um Ellie und Aiden und konnte wunderbar in die herbstliche Welt eintauchen.
Besonders die Stimmung hat es mir angetan. Ich liebe Bücher, die mich beim Lesen in eine andere Welt entführen und mir dieses besondere Wohlfühlgefühl schenken. Genau das hat Valerie Bowman für mich geschafft.
Auch wenn mir an der einen oder anderen Stelle ein bisschen mehr Tiefe gefallen hätte, hat mich das beim Lesen nicht wirklich gestört. Was ich dafür umso mehr zu schätzen wusste, war, dass die Geschichte ohne großes, künstlich erzeugtes Drama auskommt. Manchmal möchte ich einfach eine schöne Liebesgeschichte lesen, bei der ich die Entwicklung der Figuren genießen kann, ohne dass kurz vor dem Ende noch alles kompliziert werden muss.
Im echten Leben gibt es schließlich schon genug unerwartete Wendungen, mit denen wir erst einmal klarkommen müssen. Da finde ich es umso schöner, wenn mich ein Buch einfach mit einem guten Gefühl zurücklässt.
Für mich muss eine Geschichte nicht perfekt sein, um mir schöne Lesestunden zu schenken. Sie muss mich unterhalten, mich in ihre Welt ziehen und dafür sorgen, dass ich die Zeit beim Lesen genießen kann. Und genau das ist Das Honeycrisp B&B gelungen.
Wer gemütliche Herbstromanzen, Kleinstadtgeschichten und den Trope Friends to Lovers mag und Lust auf eine süße Liebesgeschichte ohne übertriebenes Drama hat, sollte sich dieses Buch meiner Meinung nach unbedingt einmal genauer anschauen.
Für mich war es jedenfalls eine wunderbare Geschichte für gemütliche Lesestunden, die mich mit ihrer herbstlichen Atmosphäre überzeugt und mir gezeigt hat, dass es manchmal gar nicht viel braucht, um glücklich aus einem Buch aufzutauchen.
Erscheinungstermin: 12. August 2026
ISBN: 978-3-328-11463-5
Worum geht's?
Liebe ist wie Cider: süß, prickelnd und manchmal überraschend stark
Ellie Lawson, 29 Jahre, Eventplanerin, hat einen Plan. Oder besser gesagt: hatte. Nach einem beruflichen Desaster und einem noch größeren Liebes-Fiasko flüchtet sie zurück in ihre Heimatstadt Harvest Hollow. Dort stürzt sie sich in die Planung des Harvest Festivals, um der Kleinstadt wieder Leben einzuhauchen. Aiden, ihr bester Freund aus Kindheitstagen ist nicht gerade begeistert von ihrer Rückkehr und noch weniger von ihren modernen Festivalideen. Als sie gezwungen sind, sich die Dachbodenwohnung über dem B&B zu teilen, prallen Welten aufeinander: Stadt trifft Land, Pinterest trifft Tradition, Ellie trifft ... auf Gefühle, die sie längst vergessen glaubte.
Zwischen leuchtenden Apfelbäumen, duftenden Donuts und einer Ziege mit Tackling-Talent fliegen bald nicht nur die Fetzen, sondern auch die Funken.
Meine Meinung
Ich habe Das Honeycrisp B&B von Valerie Bowman wirklich gerne gelesen und mich von Anfang an in die herbstliche Atmosphäre der Geschichte verliebt. Schon das Setting hat es mir angetan. Eine gemütliche Kleinstadt, Apfelplantagen, ein Bed & Breakfast und ein Herbstfestival – für mich klingt das einfach nach der perfekten Mischung für eine schöne Wohlfühlromanze.
Ich liebe es, wenn mich ein Buch schon beim Lesen in eine bestimmte Stimmung versetzen kann, und genau das ist Valerie Bowman hier gelungen. Ich konnte wunderbar in die Geschichte eintauchen und habe mich beim Lesen einfach wohlgefühlt. Es war für mich eines dieser Bücher, bei denen ich am liebsten mit einer Tasse Tee und einer kuscheligen Decke auf dem Sofa sitze und die Geschichte ganz in Ruhe genieße.
Besonders die vielen kleinen Details haben für mich dazu beigetragen, dass Harvest Hollow so lebendig wirkte. Die Apfelplantage, das B&B, das Herbstfestival und die verschiedenen Aktivitäten haben eine richtig schöne Kulisse geschaffen. Ich konnte mir vieles gut vorstellen und hatte das Gefühl, selbst ein kleines bisschen Teil dieser gemütlichen Kleinstadt zu sein. Genau solche Geschichten liebe ich im Herbst einfach!
Auch die Geschichte rund um Ellie und Aiden hat mir gut gefallen. Ich mag den Trope Friends to Lovers sehr gerne, und hier fand ich vor allem die gemeinsame Vergangenheit der beiden schön. Sie kennen sich schon seit ihrer Kindheit, müssen sich aber trotzdem auf eine neue Art begegnen und feststellen, dass sich ihre Gefühle vielleicht verändert haben.
Ellie ist kreativ, voller Ideen und möchte gerne Dinge verändern, während Aiden lieber an Bewährtem festhält. Dadurch sind Meinungsverschiedenheiten natürlich vorprogrammiert, und ich fand es unterhaltsam, wie die beiden bei der Organisation des Herbstfestivals immer wieder aufeinanderprallen. Gleichzeitig verbringen sie dadurch viel Zeit miteinander, was für schöne gemeinsame Momente und die eine oder andere romantische Situation sorgt.
Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden und fand es schön, ihre Entwicklung zu begleiten. Natürlich hätte ich mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, gerade was die Gefühle und die Entwicklung ihrer Beziehung angeht. Ich mag es, wenn ich die Emotionen der Figuren noch intensiver spüren und ihre Gedanken und Entscheidungen besser nachvollziehen kann.
Allerdings hat mich das bei diesem Buch tatsächlich gar nicht so sehr gestört.
Und das liegt vor allem daran, dass die Geschichte für mich auch ohne große Dramen funktioniert hat. Ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, dass unbedingt noch etwas Schlimmes passieren muss, damit die Handlung spannend bleibt. Stattdessen konnte ich mich einfach auf die Figuren, ihre gemeinsame Zeit und die schöne Atmosphäre konzentrieren.
Das war für mich tatsächlich ein richtig großer Pluspunkt. Denn manchmal habe ich bei Liebesgeschichten das Gefühl, dass kurz vor dem Ende unbedingt noch ein großer, möglichst dramatischer Krach eingebaut werden muss. Gerade wenn sich die Figuren endlich näherkommen und man sich über ihre Entwicklung freut, passiert plötzlich etwas, das sie wieder auseinanderbringt. Oft wirkt dieser Konflikt auf mich dann ziemlich konstruiert, als müsste unbedingt noch ein Drama her, um die Spannung aufrechtzuerhalten.
Dabei brauche ich das gar nicht immer.
Wir haben im eigenen Leben schließlich oft genug Drama, das völlig unerwartet auftaucht und mit dem wir erst einmal zurechtkommen müssen. Da finde ich es manchmal richtig wohltuend, ein Buch aufzuschlagen und einfach eine schöne Geschichte zu lesen, ohne dass ich mich zusätzlich durch die nächste emotionale Achterbahnfahrt kämpfen muss.
Ich möchte nicht in jeder Liebesgeschichte darauf warten, dass die Protagonisten sich wegen eines Missverständnisses streiten, sich voneinander zurückziehen oder kurz vor dem Happy End plötzlich alles infrage stellen. Manchmal möchte ich einfach erleben, wie zwei Menschen zueinanderfinden, gemeinsam schöne Momente verbringen und sich Schritt für Schritt näherkommen.
Natürlich mag ich auch Geschichten mit Drama und emotionalen Konflikten. Für mich müssen diese aber zur Handlung passen und sich nachvollziehbar entwickeln. Ein Streit, der nur eingebaut wird, damit es noch einmal richtig turbulent wird, ist für mich nicht automatisch notwendig.
Und genau deshalb habe ich es bei Das Honeycrisp B&B so genossen, dass die Geschichte ohne ein übertriebenes Drama auskommt. Ich konnte mich zurücklehnen, die herbstliche Stimmung genießen und Ellie und Aiden auf ihrem Weg begleiten, ohne ständig darauf zu warten, dass gleich wieder alles auseinanderbricht.
Für mich hat das wunderbar funktioniert. Zusammen mit dem gemütlichen Setting und dem angenehmen Schreibstil hat es dafür gesorgt, dass ich die Geschichte einfach genießen konnte.
Der Schreibstil von Valerie Bowman ließ sich für mich angenehm und flüssig lesen. Ich bin gut durch die Handlung gekommen und konnte mich ganz auf die Figuren und die Atmosphäre konzentrieren. Gerade bei einer Cozy Romance finde ich das schön, denn hier möchte ich mich einfach in der Geschichte verlieren und für ein paar Stunden den Alltag vergessen.
Natürlich ist das Buch keine besonders tiefgründige Geschichte, und wer intensive Konflikte oder große emotionale Wendungen erwartet, könnte sich an manchen Stellen vielleicht etwas mehr wünschen. Für mich persönlich war das aber kein großes Problem. Die Geschichte hat mir ein gutes Gefühl gegeben, mich wunderbar unterhalten und genau die Stimmung vermittelt, die ich mir von einer herbstlichen Romance erhofft hatte.
Mein Fazit
Das Honeycrisp B&B war für mich eine richtig schöne Herbstlektüre, die ich sehr gerne gelesen habe. Ich habe mich in der gemütlichen Atmosphäre von Harvest Hollow wohlgefühlt, mochte die Geschichte rund um Ellie und Aiden und konnte wunderbar in die herbstliche Welt eintauchen.
Besonders die Stimmung hat es mir angetan. Ich liebe Bücher, die mich beim Lesen in eine andere Welt entführen und mir dieses besondere Wohlfühlgefühl schenken. Genau das hat Valerie Bowman für mich geschafft.
Auch wenn mir an der einen oder anderen Stelle ein bisschen mehr Tiefe gefallen hätte, hat mich das beim Lesen nicht wirklich gestört. Was ich dafür umso mehr zu schätzen wusste, war, dass die Geschichte ohne großes, künstlich erzeugtes Drama auskommt. Manchmal möchte ich einfach eine schöne Liebesgeschichte lesen, bei der ich die Entwicklung der Figuren genießen kann, ohne dass kurz vor dem Ende noch alles kompliziert werden muss.
Im echten Leben gibt es schließlich schon genug unerwartete Wendungen, mit denen wir erst einmal klarkommen müssen. Da finde ich es umso schöner, wenn mich ein Buch einfach mit einem guten Gefühl zurücklässt.
Für mich muss eine Geschichte nicht perfekt sein, um mir schöne Lesestunden zu schenken. Sie muss mich unterhalten, mich in ihre Welt ziehen und dafür sorgen, dass ich die Zeit beim Lesen genießen kann. Und genau das ist Das Honeycrisp B&B gelungen.
Wer gemütliche Herbstromanzen, Kleinstadtgeschichten und den Trope Friends to Lovers mag und Lust auf eine süße Liebesgeschichte ohne übertriebenes Drama hat, sollte sich dieses Buch meiner Meinung nach unbedingt einmal genauer anschauen.
Für mich war es jedenfalls eine wunderbare Geschichte für gemütliche Lesestunden, die mich mit ihrer herbstlichen Atmosphäre überzeugt und mir gezeigt hat, dass es manchmal gar nicht viel braucht, um glücklich aus einem Buch aufzutauchen.
Ganz lieben Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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